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Fachinformatikerinnen und Fachinformatiker sind Fachkräfte, die sich mit ganz bestimmten Aufgabenbereichen innerhalb der Informatik beschäftigen. Die Bezeichnung ist in Deutschland geschützt, verlangt also eine entsprechende Ausbildung. Diese umfasst in der Regel drei volle Jahre und wird dual absolviert, also in der Berufsschule und parallel im Betrieb. Bei Vorliegen eines Abiturs oder Fachabiturs kann die Ausbildungszeit eventuell verkürzt werden. Verlassen sollte man sich darauf aber nicht: Denn in der Praxis hat sich gezeigt, dass viele Betriebe sogar bei ihren Azubis eine Hochschulreife voraussetzen! Was man als FachinformatikerIn (noch immer wird hier in Stellenausschreibungen meist die männliche Form verwendet, auch wenn w/m gemeint ist) so macht, welche Schwerpunkte man legen kann und wie die Aussichten bei der Jobsuche zum Fachinformatiker liegen, erklären wir hier im Überblick.

Fachinformatiker Jobs: Was man für die Ausbildung mitbringen sollte

Auf der Suche nach einem Fachinformatiker Ausbildungsplatz? Es gibt ein paar Basics, ohne die es in keinem Beruf geht. Diese sogenannten „soft skills“ oder auch ganz altmodisch noch „Sekundärtugenden“ genannt sollen an dieser Stelle daher nicht weiter erwähnt werden – denn eine gewisse Zuverlässigkeit, Motivation und Kollegialität setzen wohl die allermeisten als selbstverständlich voraus. Betriebe wie auch Bewerberinnen und Bewerber.

 

Doch auch darüber hinaus gibt es Eigenschaften und Interessen, die eigentlich als selbstverständlich gelten müssten. Der Vollständigkeit halber sollen sie trotzdem einmal kurz erwähnt werden: Ja, ein gewisses Faible für alles, was mit Technik und Computern zu tun hat, gehört hier einfach dazu. Oder anders gesagt: Wer schon an kleinsten technischen Problemen verzweifelt, der dürfte in einem Fachinformatiker Job nicht glücklich werden. Der Wunsch, den Dingen auf den Grund zu gehen, Lösungen zu finden – das ist schon ein elementarer Bestandteil des Berufs. Und eine ausgeprägte Affinität zu Computern und technischen Geräten sowie Systemen im Allgemeinen kann selbstredend auch nicht schaden. Wer dann noch gut rechnen kann, auch im Englischen fit ist und sich vielleicht schon in der Schule im Fach Informatik gut geschlagen hat, könnte als FachinformatikerIn später gut aufgehoben sein.

 

Ordentlich bezahlt wird der Job später übrigens auch: Während Fachinformatiker Azubis noch eine übliche Ausbildungsvergütung erhalten, die für einen eigenen Haushalt meist kaum ausreichen dürfte, kann sich das Gehalt später durchaus sehen lassen. Natürlich gibt es auch hier eine Spanne, die sich je nach Betrieb, Bundesland und Branche splittet (zum Beispiel zahlt die Industrie in der Regel besser als das Handwerk, in Behörden gibt es wiederum eigene Tarifverträge).

 

Soweit die Basics – nun folgt der spezifische Part: Denn Fachinformatiker ist nicht gleich Fachinformatiker. Schon während der Ausbildung entscheidet man sich für einen von zwei Schwerpunkten, die zwar ähnliche Grundlagen haben, aber in der beruflichen Praxis doch auch einige grundlegende Unterschiede. Allerdings, so viel schon vorab: Im späteren Berufsleben gibt es dann nochmal unzählige Spezialisierungen, Qualifikationen und Weiterbildungen – ein Blick in die Jobsuche für Fachbinformatiker offenbart Stellen am IT-Service Desk, im IT-Support, für IT-Infrastruktursysteme, für Netzwerk, als IT-Consultant und vieles mehr.  

 

Systemintegration oder Anwendungsentwicklung? Ein Beruf, zwei Schwerpunkte

 

Konkret gibt es Fachinformatiker für Systemintegration und Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. In der Systemintegration ist man für das Planen und Einrichten von IT-Systemen zuständig – ein typisches Beispiel: Die IT-Fachkraft, die beispielsweise vom Internet-Provider vorbeigeschickt wird, wenn etwas am Hausanschluss nicht funktioniert. Mindestens ebenso häufig arbeiten Fachinformatiker für Systemintegration natürlich auch beim Arbeitgeber direkt: Also in größeren Firmen und Betrieben oder in öffentlichen Behörden, wo sie für die Aufrechterhaltung, Implementierung und gegebenenfalls Lösung von Problemen innerhalb der eigenen IT-Systeme zuständig sind.

Im Schwerpunkt Systemintegration hat man also täglich mit Anwendern zu tun, die fachlich womöglich auf einem anderen Stand sind. Wer in diesem Job glücklich werden möchte, sollte daher auch den Kontakt zu seinen Mitmenschen mögen. Eine ausgeprägte Kundenorientierung ist Pflicht, Überheblichkeit hingegen fehl am Platz (klar).

 

Jobs für Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung eignen sich bestens für Tüftlerinnen und Tüftler, die selbst (Software) Anwendungen entwickeln bzw. weiterentwickeln möchten. Diese Tätigkeit legt also einen stärkeren Schwerpunkt auf die Programmierung. Dabei geht es auch hier meist um recht konkrete Anforderungen, die man als Fachinformatiker umzusetzen hat: Die Analyse von Problemen und Fehlern, das Testen und Prüfen neuer Software oder Anwendungen im eigenen Betrieb sowie die genannte (Weiter-) Entwicklung bestehender Programme und Anwendungen speziell für den Kunden bzw. für den eigenen Arbeitgeber. Dabei müssen Fachinformatiker beider Fachrichtungen nicht nur technisch versiert und analytisch kühl bleiben, sondern dürfen und sollen auch ihr Potential zur kreativen Problemlösung unter Beweis stellen.