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Vorstellungsgespräch: Nie mehr unvorbereitet in die Falle tappen

person Hesse Schrader
date_range 16.09.22

Eine Absage. Schon wieder. Dabei hatten Sie nach dem Vorstellungsgespräch eigentlich ein ziemlich gutes Gefühl. Okay, bei der Frage nach Ihren beruflichen Zukunftsplänen sind Sie etwas ins Schwanken geraten. Aber die Personalleiterin und der Geschäftsführer waren Ihnen gleich sympathisch und Sie sind mit Ihnen ins Plaudern geraten. Was ist also schief gelaufen?

Inhaltsverzeichnis

Bevor Sie jetzt anfangen, das Gespräch immer und immer wieder vor Ihrem geistigen Auge abzuspulen, gehen Sie gedanklich vielleicht lieber noch ein Stück weiter zurück: zur Vorbereitungsphase. Und stellen Sie sich die Frage: Haben Sie sich wirklich nach bestem Wissen und Gewissen vorbereitet? Denn ob ein Vorstellungsgespräch Erfolg hat oder nicht, entscheidet sich oft schon hier. Viele nehmen es mit der Vorbereitung nicht so genau: „Wird schon schiefgehen“, denken sie sich vielleicht. In der Tat kann es dann eigentlich nur schiefgehen.

Was ist Ihre Botschaft im Vorstellungsgespräch?

Die optimale Vorbereitung erfordert vor allem eins: viel Nachdenken – in erster Linie über sich selbst. Auf folgende grundsätzliche Fragen sollten Sie eine passende Antwort finden:

Haben Sie das getan, wird es Ihnen sicherlich leichter fallen, Ihre ganz persönliche Botschaft sowie Verkaufsargumente zu entwickeln, die Sie im Gespräch vermitteln wollen. Damit verhindern Sie langatmige Reden und geben bei allen Antworten ein klares Bild von sich ab: Sind Sie ein Teamplayer oder der ideale Einzelkundenbetreuer? Sind Sie ein Zahlengenie oder der einfallsreiche Ideenentwickler?

Wie gewinnen Sie die Herzen?

Überlegen Sie sich, worauf es im Vorstellungsgespräch noch ankommt. Primär geht es um die Gewinnung von Sympathie und etwas nachgeordnet der Darstellung von Leistungsmotivation und fachlicher Kompetenz. Sympathie lässt sich nicht erzwingen, jedoch begünstigen, indem Sie mit einer positiven Einstellung auftreten und dem Interviewer den Eindruck vermitteln, dass Sie die Lösung für seine Probleme liefern, d.h. die richtige Besetzung für den Job sind. Identifizierungsprozesse nach dem Motto „Er/Sie

ist wie ich“ und biografische Gemeinsamkeiten dienen ebenfalls der Sympathieförderung. Deshalb sollten Sie sich nicht nur gründlich mit dem Unternehmen auseinandersetzen, sondern sich auch gezielt über Ihren Gesprächspartener informieren: Wer sitzt Ihnen da eigentlich gegenüber? Vielleicht finden Sie Anknüpfungspunkte, die Sie im Gespräch geschickt einfließen lassen können. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie die anderen beiden Komponenten nicht völlig vernachlässigen und zu sehr ins Plaudern geraten. Dann sympathisiert man vielleicht mit Ihnen, aber sieht sie nicht als Problemlöser.

Fragen über Fragen

Führen Sie sich vor Augen, dass alle Fragen im Vorstellungsgespräch darauf abzielen, etwas über Ihre Persönlichkeit, Ihre Leistungsmotivation und fachliche Kompetenz herauszufinden. Sie müssen also nur noch die passenden Antworten finden. In vielen Ratgebern von Hesse und Schrader finden Sie die typischen Vorstellungsfragen, mit denen Sie sich in der Vorbereitungsphase intensiv auseinandersetzen sollten, damit Sie wissen, was Sie sagen wollen und was nicht. So werden sie sicherer – gerade im Umgang mit unangenehmen oder nicht zulässigen Fragen. Auch die Frage nach dem Anfahrtsweg und dem passenden Outfit sollten Sie nicht erst am Tag Ihres Gesprächs klären. Finden Sie heraus, wie lange Sie zu dem Unternehmen brauchen und welche Kleidung in der jeweiligen Branche üblich ist. Generell gilt: Pünktlichkeit ist eine Tugend und lieber etwas overdressed als zu leger auftreten.

Am Ende entscheiden manchmal nur Nuancen, wer den Job bekommt. Seien Sie sich also bewusst, wie wichtig eine gute Vorbereitung ist und handeln Sie danach!

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